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Momo kommt aus dem Irak, Abdi hat eine dunkle Haut, Enoque ist im Kongo geboren, Hans ist geistig und Jawid sehbehindert. Franziska hat oft Probleme, sich zum Sport aufzuraffen, aber heute, zum Kicken, schafft sie es.

Dies sind nur ein paar Beispiele für die Vielfalt der Spieler*innen beim Inklusiven Soccer-Turnier am 14. Oktober 2017 in München. Viele reisen natürlich gemeinsam an, aber gekickt wird nicht im bekannten Team, deshalb können sich auch Einzelspieler*innen anmelden.

Im mittleren Spielfeld der Sport-Scheck-Allwetter-Anlage in München Unterföhring sind an den Netzen die Ausdrucke von 15 Länderfahnen befestigt und maximal zwei bis drei Spieler*innen eines Teams oder auch Einzelne teilen sich auf die verschiedenen Länderteams auf. Danach geht’s gleich los, gespielt wird nach dem „Schweizer System“, das nach einer ausgewerteten Vorrunde dafür sorgt, dass etwa gleichstarke Mannschaften in die Hauptrunde A und B weiterkommen.

Klar gibt es hart umkämpfte Spiele und es ist auch kein Spaß für die Schiedsrichter (die oft vom Großfeldeinsatz kommen). Am Ende geht es um die Platzierungen, aber die sind bei diesem Turnier wirklich nicht so wichtig. Hauptsache, es hat Spaß gemacht!

Organisiert wird diese Veranstaltung mit etwa 150 Spielerinnen und Spielern seit einigen Jahren von Jens Fülle, OBA München, in Zusammenarbeit mit dem Sport in der evangelischen Jugend in Nürnberg unter der Verantwortung von Reinhold Schweiger.

Unterstützt werden wir, wie fast immer, von unseren „externen“ Kickern (größtenteils ehemalige Schüler), die uns schon viele Jahre die Treue halten. Ohne sie könnten wir so manches Turnier mit „festen“ Mannschaften nicht bestreiten.

Michael Heuer

FreiZeitZentrum