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Kleine Klassen

1kleine klassenKleine Klassen (max. 12 bis 14) ermöglichen ein intensives Arbeiten. Je nach Ausbildungszweig werden diese Gruppen nochmals in Fachgruppen unterteilt oder von zwei Lehrkräften betreut.

Spezielle Lehrkräfte

Spezielle LehrkräfteIm Beruflichen Schulzentrum unterrichten sehr viele Lehrkräfte mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit blinden und sehgeschädigten Schülern. Teams von Sonderpädagogen und berufsspezifischen Fachlehrkräften stellen die sonderpädagogische Förderung ebenso sicher wie die Vermittlung berufsbezogener Ausbildungsinhalte. Regelmäßige Fortbildungen sorgen für Qualitätssicherung.

Spezifischer Unterricht

Spezifischer UnterrichtBlindentechnische Fertigkeiten, wie das Lesen und Schreiben von Brailleschrift sind - auch im Zeitalter moderner Medien - notwendige Voraussetzung für den Zugang zu Schrift und Sprache. In Modulen und ohne Leistungsdruck können Blinde ihre Kulturtechnik erlernen. Für Sehgeschädigte wird der Umgang mit notwendigen Hilfsmitteln (Lupen, Vergrößerungssoftware, …) immer wieder angepasst und im Unterricht geschult. Unsere Lehrkräfte entwickeln in Zusammenarbeit mit unserem Medienzentrum blinden- und sehbehindertengerechte Unterrichts- und Lehrmaterialien.

Moderne Technik

TechnikViele moderne Medien eröffnen sehgeschädigten Menschen gleichberechtigten Zugang zur Berufswelt wie auch zu weltweiten Kommunikationsnetzwerken. Für den zeitgemäßen Umgang stehen EDV-Räume mit aktueller Hard- und Software zur Verfügung. In einzelnen Klassenzimmern gibt es interaktive Whiteboards, mit deren Hilfe finden auch sehgeschädigte Schüler Zugang zu Grafiken und virtuellen Modellen. Seit einigen Jahren werden in mehreren iPad-Klassen neue Erfahrungen im Umgang mit mobilen Endgeräten gewonnen.

Praxisbezug

PraxisbezugUnsere Ausbildungen finden in Berufsfachschulen in Vollzeitform statt. Neben dem notwendigen Fachwissen vermitteln wir auf vielfältige Weise die berufliche Praxis in Übungs- und Schülerfirmen, in einer Übungspraxis und bei öffentlichen Auftritten. Große Bedeutung für den späteren Berufseinstieg haben dabei die oft mehrwöchigen Praktika. Langjährige Kooperationspartner in Firmen und Kliniken aus der Region unterstützen uns dabei in vorbildlicher Weise.  

Orientierung und Mobilität

Orientierung und MobilitätUm sicher zu stellen, dass blinde und sehgeschädigte Schüler/innen möglichst ohne fremde Hilfe zurechtkommen, bieten spezielle O&M-Trainer zu Beginn der Ausbildung ein Basistraining an. Je nach Förderbedarf kann dieses Training vertieft werden.

Bewegung und Sport

Bewegung und SportErfahrene Sportlehrkräfte bieten in blinden- und sehbehindertengerechten Basissport sowie spezielle Sportarten (z.B. Goalball oder Torball) an. Eine große Sportanlage und ein Inliner-Platz im Freien, ein Schwimmbad und ein Fitnessraum bieten viele Möglichkeiten.

Gemeinsam leben lernen

Gemeinsam leben lernenDer Unterricht in heterogenen (Blinde, Sehgeschädigte, Sehende,  Gruppen setzt eine positive Grundstimmung,  Toleranz und Respekt vor dem Anderen voraus. Teambildende Maßnahmen, erzieherisches Wirken aller am Bildungsprozess beteiligten Personen spielen dabei ebenso eine Rolle wie der Unterricht in Ethik und Religion.