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Auf dem Boden steht eine große, eckige Schüssel. Der Langstock stößt gegen die SchüsselAuf diese Fortbildung des hauseigenen Reha-Bereichs haben wir uns in der Frühförderung sehr gefreut, handelt es doch von dem gemeinsamen, wichtigen Ziel des bbs: der selbstbestimmten und selbstständigen Entwicklung von Kindern mit Blindheit und (hochgradiger) Sehbehinderung. Daher traf sich der überregionale Arbeitskreis „Blinde Kinder“ aus der Frühförderung des bbs nürnberg, bbs regensburg und bbs kulmbach zum Thema „Anbahnung und Einsatz des Langstocks in der Frühförderung bei blinden und hochgradig sehbehinderten Kindern“, gut vorbereitet und geleitet von Ines Hübschmann, Angelika Irlbacher und Thomas Braun.

Drei Schüler stehen vor einer Informationstafel über EichhörnchenKein Unterricht, Zwang zum Ausschlafen, spätes ausgiebiges Frühstück und kein Mittagessen zur gewohnten Zeit? Das kann nur eins bedeuten: Buß- und Bettag für unsere Bewohner:innen. Sowas von laaaaangweilig. Es sei denn, du wohnst in der Internatsgruppe A3 im bbs nürnberg. Wir machen das Beste aus dem drögen November-Feiertag. Uns kann selbst die triste Stimmung eines sonnenlosen, trüben Herbsttag nix anhaben. Mittwoch der 17.11.2021 war wieder so ein Tag. Wir nutzten die Gelegenheit für einen tierisch schönen Gruppenausflug. 

Unsere Bewohner:innen laufen über eine Brück durch die Schwarzach KlammDer Nieselregen konnte die Gruppe C3 nicht davon abhalten, am Buß- und Bettag zum Brück-Kanal zu fahren und von dort über Stock und Stein durch die Schwarzach Klamm zu wandern. 

Auf mehr als zwei Kilometern Länge hat sich hier die Schwarzach Schlucht artig in den Burgsandstein eingeschnitten. Den unebenen Weg mit vielen Wurzeln, Steinen, Treppen und Felsvorsprüngen (manche mussten sogar den Kopf einziehen) haben wir gut gemeistert und uns an den Felsformationen erfreut.

Elena Semechin und Michael Heuer beim Spaziergang über den KiezIm Jahr 2015 beendete Elena bei uns im bbs nürnberg ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin und verließ das Internat in Richtung Berlin. Dort bezog sie eine kleine Wohnung im Stadtteil Lichtenberg und nahm das Training am Paralympischen Stützpunkt auf. Damals hieß sie mit Nachnamen auch noch Krawzow. Jetzt heißt sie seit 1. November Semechin und lebt im Stadtteil Weißensee.