Sehende Kinder können sich auf solch komplexen Spielgeräten ohne große Schwierigkeiten zurechtfinden. Ein Blick genügt, um das Spielgerät zu erfassen, um zu entscheiden, was am meisten Spaß machen könnte und was man sich zutraut oder nicht.

Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit benötigen bei der ersten „Entdeckungsreise“ Unterstützung, gelegentlich auch Ermutigung, durch Eltern oder Erzieher. Daher lag es nahe, dass die Erzieher/innen des Bereiches WLF im Rahmen einer Fortbildung sich mit der Frage auseinandersetzen, wie unsere Kinder bei der „Eroberung“ des Spielgerätes angemessen unterstützt werden können.

Mit Augenbinde und Simulationsbrille, unterstützt und angeleitet von den Mobilitätslehrern des Reha-Bereiches, konnten die Erzieher/innen erfahren, wie die Spielkombination mit eingeschränktem oder keinem Sehvermögen erlebt wird. Sie hatten Spaß, Freude, aber auch Angst. Diese Erfahrungen ermöglichen es, besser zu verstehen, wo und warum sich Kinder zögerlich oder ängstlich verhalten. Aus dem Erlebten konnte gemeinsam überlegt werden, wie wir unsere Kinder am besten unterstützen können, damit die neue Spielkombination zu einer spannenden, zur Bewegung motivierenden und lustvollen Spielstätte werden kann.

Spielplatz-Fortbildung

Wo ist denn der Aufgang?


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Wie tief ist es wohl noch?


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Da ist Schwung drin!

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Gibt es hier einen Ausgang?